Webkalkulator

Noch heute stellt eine unklare Rentabilitätserwartung eines der wesentlichen Hindernisse im Kontext der Einführung von innovativen IKT-Lösungen dar. Die entstehende unternehmerische Unsicherheit führt insbesondere im deutschen Gesundheitswesen aktuell zu einer geringen Implementierungstiefe von eCommerce-Lösungen. Wirtschaftlichkeitspotentiale welche sich aus unternehmensübergreifenden elektronischen Beschaffungsworkflows ergeben werden zwar vermutet, lassen sich durch den einzelnen Akteur jedoch kaum belastbar nachweisen. Diese Problematik wird im eCG-Projekt durch die Entwicklung eines Webkalkulators gezielt adressiert.


van de Sand

Lasse van de Sand, Hochschule Niederrhein (eCG Projektleitung):

„Unklare betriebswirtschaftliche Erfolgsaussichten bremsen die flächendeckende Einführung von eCommerce-Lösungen. Wirtschaftlichkeitsanalysen stellen eine Möglichkeit dar die Akzeptanz zu fördern und die Verbreitung zu beschleunigen."

Basierend auf den im Projekt gesammelten Erfahrungen sowie wissenschaftlicher und industrieller Expertise soll ein praxisbezogenes Softwaretool entstehen, welches sowohl Krankenhäusern als auch Herstellern, Lieferanten und Händlern von Medizinprodukten die Möglichkeit bietet derartige Potentiale effizient und nachweisbar zu ermitteln. Anhand weniger unternehmensindividueller Angaben werden konkrete, monetäre Wirtschaftlichkeitspotentiale im Kontext der Einführung durchgängiger eCommerce Lösungen berechnet. Damit leistet das eCG-Projekt einen direkten Beitrag zur Steigerung der Akzeptanz von eCommerce-Lösungen im deutschen Gesundheitswesen.


Prof. Otten

Prof. Dr. Hubert Otten, Hochschule Niederrhein (eCG Projektleitung):

„Insbesondere auch für KMU bietet der eCG-Webkalkulator eine Möglichkeit vermutete Potentiale im eCommerce Bereich nachvollziehbar zu ermitteln. Als praxisbezogenes Tool unterstützt er unmittelbar die unternehmerische Entscheidungsfindung."

Exemplarische Ergebnisse im Bereich Webkalkulator:

  • Auswahl und Anpassung von Kalkulationsmodellen
  • Identifikation von Einflussfaktoren
  • Erste Ansätze zur Softwareentwicklung umgesetzt

Ausblick:

  • Identifikation und Integration weiterer Einflussfaktoren
  • Modifikation der Kalkulationsmodelle zur Berücksichtigung von unternehmensindividuellen Anforderungen
  • Softwaretechnische Umsetzung und Einbindung auf der eCG-Webpräsenz

Weitere Erläuterungen zum eCG-Webkalkulator finden Sie zukünftig im eCG-Wiki. Bei derzeitigen Rückfragen und Kontaktwünschen zögern Sie nicht die Verantwortlichen des eCG-Projektes zu kontaktieren.